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Völlig egal, ob du hier nur zufällig oder ganz bewusst gelandet bist: Ich freue mich über alle Besucher. Bleib doch ein wenig und schau dich um.

Auf diesem Blog dreht sich fast alles um…  Bücher!

Aber nicht um irgendwelche Bücher, sondern vor allem um solche aus dem Genre Gay. Aber auch Bücher mit lesbischen oder bisexuellen ProtagonistInnen werden mit der Zeit ihren Weg hierher finden. Vor allem homosexuelle Literatur wird oft immer noch in eine Ecknische verbannt. Hier nicht. Denn hier geht es genau darum. Völlig egal ob Romance, Drama, Crime, Historical oder Fantasy.

Meine Lieblings-Genre ist zweifellos die schwule Literatur, Mann mit Mann, eben das, was man als Gay bezeichnet. Vielleicht findet der eine oder andere Besucher, der hier zufällig vorbeikommt, durch diesen Blog ebenfalls Zugang zu meinem Lieblings-Genre. Das würde mich wirklich sehr freuen.

Persönlich schreibe ich schon seit Jahren Gay Stories. Warum ich als Frau in diesem Genre schreibe? Die Frage hat sich mir selbst nie wirklich gestellt, denn in meinem engen Freundeskreis sind fast alle Männer schwul. Ist halt so, und für diese Freunde habe ich – bis Mai 2014 ansonsten unveröffentlicht – schon seit Jahren Stories geschrieben. Für schwule Männer, über schwule Männer.

Mir war nur bis im Herbst 2013 nicht klar, dass es da draußen ganz viele tolle Autorinnen und Autoren gibt, die das auch tun. Einige Autoren kannte ich aus dem Printbereich, aber allzu viele waren es nicht. Ich kaufte meine Bücher meistens in dem Buchladen um die Ecke. Frag mal in einem solchen Laden nach schwulen Büchern. Kann man bestellen, wenn man weiß, welches man will. Auf Lager? Öh… nein. So wird das wohl in den meisten Buchläden, die nicht zu großen Ketten gehören, sein. Bei meinem Online-Händler hab ich öfter mal das eine oder andere interessante Buch entdeckt, doch die meisten Ergebnisse gab es im Bereich eBooks.

Diese Ergebnisse habe ich lange Zeit stur ignoriert. eBooks? Dafür hab ich mich früher nicht interessiert, man könnte sogar sagen, ich war ein Gegner davon. Printausgaben mussten es sein. Ich mag die Haptik des Papiers, das Geräusch beim Umblättern. Platz für Bücherregale hatte ich ohnehin genug. Nach dem letzten Umzug hatte sich das mit dem Platz dann aber erledigt. Keine neuen Bücher mehr kaufen? No way, das kam nicht in Frage. Mit ziemlich viel Skepsis tauchte ich daher im Herbst 2013 in die Welt der eBooks ein – und war begeistert. Wurde innerhalb weniger Tage vom eBook-Gegner zum eBook-Liebhaber.

Und… plötzlich hatte ich Zugriff auf ganz viele Bücher aus dem Genre Gay. Die Plattformen FanFiktion und BookRix habe ich dann erst im Frühjahr 2014 für mich entdeckt, aber dadurch hat sich mir nochmal eine ganz neue Welt eröffnet. Von einem Tag auf den anderen hatte ich Kontakt zu Gleichgesinnten, konnte mich mit ihnen austauschen. Auch vielen Top-Autoren aus diesem Genre begegnet man auf den Plattformen. Das Thema „Homosexuelle Literatur” ist seitdem für mich präsenter als je zuvor.

Chris McKay

2 Kommentare

  1. Toller, toller Blog, weiter so! :-)
    Bin überrascht, dass es relativ viele Bücher in diese Richtung gibt.
    Mal schauen ob auch für mich was dabei ist.
    Ich wünsche dir noch eine schöne Woche
    Lg Sandro

  2. „Homosexuelle Literatur“ ist mir zu eng, mich interessiert darüber hinaus alles, was die Begriffe „Gay“ „Queer“ „schwul“ mit einschließen, weil sie mehr beinhalten, als bloß die jeweilige sexuelle Orientierung, nämlich das Lebensgefühl von Menschen, die sich in ihrem Denken und Erleben nicht in eine Schablone pressen lassen, sondern über die Freiheit verfügen, mit offenen Augen und einem entsprechend ausgebildeten Sensorium durchs Leben zu gehen, im Rückgriff auf alle davon betroffenen Sinne – sehen, schmecken, hören, lesen, riechen; wenn ich einen vergessen habe, bitte ich darum, das zu ergänzen. Bücher sind mir ebenso wichtig, wie Filme, Kino, das Theater, aber auch alles, was die digitale Welt betrifft, die viele Plattformen zur Erprobung der eigenen Möglichkeiten bietet – unabhängig davon, nur einem unterhaltenden Bedürfnis zu genügen oder innovativen Bedürfnissen und Absichten, zur Erhellung der Welt, die gerade zum gegenwärtigen Zeitpunkt so viele Ungereimtheiten bereithält. Sie zu erhellen ist mir ein echtes Bedürfnis. –

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