Facebook / In eigener Sache

Facebook

Endlich gibt es auch mal was Positives über Euch zu berichten, Facebook. Danke!

Nach tagelangen Protesten von seinen Fans und Freunden wurde die von Facebook gesperrte Künstlerseite von Michael Stokes wieder entsperrt. Es vergingen zwar weitere Tage, bis FB die gelöschten Beiträge wieder hergestellt hat, aber immerhin sind sie jetzt wieder da. Hoffen wir mal, dass das auch so bleibt.

Ich finde es wirklich gut, dass Facebook die Sperre aufgehoben hat. Man sehe es mir nach, dass ich trotzdem skeptisch bin. Denn das alles hatten wir schon mal. Ein Bild von Michael wurde gelöscht und er erhielt eine Sperre, dann die Entschuldigung von FB und das Bild wurde wieder hergestellt, nur um es kurz darauf dann erneut zu löschen. Nun ja, denken wir positiv und warten wir es ab.

Die Tatsache, dass Facebook aber immer noch zweierlei Maßstab anlegt, bleibt leider bestehen. Siehe ein Foto von Michael, das Facebook als Verletzung seiner Regeln ansieht. Bilder von mehr oder weniger nackten Frauen, die teilweise gar nicht schön anzusehen sind, löscht Facebook hingegen nicht. Und die maue Entschuldigung, die FB per Mail an Michael geschickt hat, ist eigentlich ein Witz. Es ist wirklich Zeit, dass FB sein System zur Meldung von angeblich unangebrachten Beiträgen endlich überarbeitet.

Auch die Deaktivierung von User-Profilen geht leider weiter. Es wäre schön, wenn FB auch das endlich unterlassen würde. Aber das ist anscheinend wirklich zuviel verlangt. Doch auch hier gilt: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Last but not least: Die neuen AGB, die seit Freitag, dem 30.01.2015 nun endgültig gelten. Geplant waren sie ja schon für den 1. Januar, wurden aber verschoben. Das ist leider nicht noch einmal passiert. Widersprechen kann man den AGB nicht. Aber man kann ein wenig was tun, dazu empfehle ich Euch die folgenden Artikel:

Es gibt noch mehr gute Artikel dazu, schaut euch bei Bedarf einfach mal im Netz um.

In eigener Sache

So, und jetzt ein Thema, das mich richtig sauer macht. Die Mail, die ich gestern Abend erhalten habe, war nicht die erste dieser Art, und ich muss das jetzt endlich mal loswerden. Hintergrund der Geschichte: Man wirft mir vor, zu gute Rezensionen zu schreiben.
Das wäre nicht mal sonderlich schlimm, wenn nicht gleich noch der Vorwurf mit dabei wäre, dass ich nur für die Autoren gute Rezensionen schreibe, von denen ich ein kostenloses Rezensionsexemplar bekommen habe. Geht’s noch?

Mal abgesehen von den Rezensionen der kostenlosen Geschichten einiger Autoren, die man bei BookRix und/oder FF herunterladen kann: Aktuell habe ich bei den Kaufbüchern genau zwei Rezensionen online, für die ich ein kostenloses Exemplar bekommen habe. Für ein weiteres Buch, das man mir zur Verfügung gestellt hat, ist die Rezension nicht online und wird es auch nie sein. Ganz einfach aus dem Grund, weil das Buch mir gar nicht lag, und deshalb auch nicht die mindestens drei Sterne von mir erhalten hätte, die ich voraussetze, um eine Rezi zu veröffentlichen. Kann man daraus nun den Schluß ziehen, dass ich bei Rezensionsexemplaren grundsätzlich gute Bewertungen schreibe? Hallo?

Wenn man oben im Menü den Link Rezensionen anklickt, kann jeder lesen, warum ich nur Rezis schreibe, wenn das Buch auf meiner persönlichen Skala mindestens drei Sterne erhalten hat. In meinem allerersten Beitrag hier auf dem Blog habe ich auch ganz deutlich geschrieben, wie ich diese Sache sehe: Für den Anfang heißt dieser Beitrag.

Zufällig habe ich mich gestern nachmittag mit einer netten Autorin, die in dieser Hinsicht übrigens der gleichen Meinung ist wie ich, genau darüber unterhalten. Das habe ich ihr dazu geschrieben:
Ich finde es ziemlich destruktiv, wenn ich einem Autor mit einer schlechten Rezi so richtig eins überbrate. Was hab ich davon? Was hat er/sie davon? Da kann eine solche Rezi noch so sachlich und wahr sein, sie tut ihr/ihm weh. Wenn ich über FB oder BookRix öfter Kontakt habe, schreibe ich dann rein privat schon mal, was mir nicht gefallen hat. Das muss ich aber nicht in der Öffentlichkeit breit treten, wo es Tausende lesen können.
Wie es der Teufel will, hatte ich ein paar Stunden später dann eine wirklich unverschämte Mail in meinem Postfach. Von einer anderen Autorin, deren Rezensionsexemplar ich abgelehnt habe, mit der von mir doch sehr schonend vorgebrachten Erklärung, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Ich habe auch sachlich erklärt, was mir nicht gefallen hat, denn ich hatte es schon gekauft, und mehr als zwei Sterne hätte ich dafür nicht vergeben. Das hat der „lieben” Kollegin so gar nicht gepasst, musste ich feststellen. In meiner Antwort gestern Abend war ich dann nicht mehr so höflich und habe Tacheles geredet.

Um das jetzt mal ganz deutlich klarzustellen: Normalerweise kaufe ich die Bücher und lese sie zuerst, bevor ich mich an die Autorin/den Autor wende, um nachzufragen, ob ich das Cover und den Klappentext hier auf dem Blog verwenden darf. Ich jage nicht kostenlosen Rezensionsexemplaren hinterher! Einige wenige habe ich bekommen, das stimmt. Aktuell habe ich wieder welche erhalten, und wenn mir die Bücher gefallen, werde ich sie hier auch rezensieren.
Das bedeutet aber nicht, dass ich für diese AutorInnen Rezensionen schreibe, die ich nicht so meine. Fünf Sterne vergebe ich dann, wenn mir ein Buch richtig gut gefällt. Ganz bestimmt nicht, weil ich ein kostenloses Exemplar erhalten habe und ich diesem Buch eigentlich nur zwei Sterne geben würde. Manche Leser haben einen anderen Geschmack als ich, ja. Aber ich hänge mein Fähnchen weder nach dem Wind bestimmter Autoren, noch nach dem anderer Leser. Ich schreibe meine Meinung zu einem Buch. Auch hierzu nochmal ein Verweis auf meinen Beitrag Für den Anfang.

Um noch etwas klarzustellen: Die beiden Bücher, die ich kostenlos erhalten und hier rezensiert habe, die habe ich anschließend auch gekauft. Das ist meine Anerkennung für die Autoren und Autorinnen. So werde ich das auch in Zukunft halten. Und ich werde auch in Zukunft nur über Bücher schreiben, die mir gefallen. Unabhängig davon, ob 20 andere Rezensenten das Buch verrissen haben, und vor allem unabhängig davon, ob ich ein kostenloses Exemplar erhalten habe oder nicht. Wem das nicht passt: Niemand wird gezwungen, meine Beiträge zu lesen.

In diesem Sinne, bis nächste Woche

Eure Chrissy

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