Liebster Award, die 2.

Na, das passt irgendwie. Eigentlich sollte die Sonntagskolumne diese Woche ja ausgefallen. Statt dem Wort zum Sonntag gab es mit Wer ist hier der Boss ein Wort zum Freitag. Aber ich wurde nochmal für den Liebster Award nominiert, diesmal von Nia White. So bekommt die Kolumne also doch noch „Sonntagszuwachs” 😉 Vielen lieben Dank dafür, Nia.


Liebster AwardWas ist der „Liebster Award”?
Es geht darum, 11 Fragen des Nominierers zu beantworten und im Gegenzug dafür weitere Blogger zu nominieren und ihnen ebenfalls 11 Fragen zu stellen.
Das Ganze dient der Vernetzung und dem Kennenlernen neuer Seiten, Blogs und vllt. sogar Freunden… :)

Die Spielregeln:
• Bedanke dich bei dem Autor/Blogger, der dich nominiert hat  und verlinke seine Website/seinen Blog.
• Verwende das Awardbild.
• Beantworte die 11 Fragen, die man dir gestellt hat.
• Formuliere im Anschluss daran 11 neue Fragen.
• Nominiere bis zu 11 weitere Autoren/Blogs und bitte darum, deine Fragen zu beantworten.
• Informiere die Nominierten natürlich über ihr Glück.


Von den Regeln weiche ich allerdings dieses Mal ab, denn ich werde keine neuen Fragen stellen und niemanden nominieren.

Hier nun Nias Fragen und meine Antworten darauf:

1. Hast du einen Lieblingsplatz zum Schreiben?
Ja, und das ist mein extra für mich angefertigter Schreibtisch. Das Ding ist 3,2m lang und 1m tief. (Nein, das ist kein Witz. Darauf stehen: ein Monitor, ein A4-Drucker, ein A3+-Drucker, mein großes Grafiktablett und mein Kaffeeautomat. Die Geräte verbrauchen viel Platz, und ich wiederum brauche Raum, um mein Chaos zu verteilen. Und meine beiden Katzen lieben es, sich auf dem Schreibtisch zu lümmeln, während ich arbeite.) An diesem Tisch habe ich den nötigen Platz, meine Ruhe und meinen heißgeliebten Kaffee in greifbarer Nähe. Ich schreibe ungern an anderen Orten.

2. Welcher deiner Charaktere ist dein Liebster und warum?
Jan aus Winterhimmel. Wir sind im realen Leben seit ewigen Zeiten eng befreundet. Aber sein Mann Nils liegt fast gleichauf.

3. Heißt für dich das Ende einer Geschichte, das sie wirklich zu Ende ist?
Jein. Winterhimmel wird für mich nie zu Ende sein, weil es ja eine reale Geschichte ist. Was meine fiktiven Geschichten betrifft: Unter manche schreibe ich das Wort Ende und lasse die Story im Kopf dann wirklich los. Fortsetzung oder Outtake ausgeschlossen. Bei anderen denke ich mir, während ich das Wort Ende darunter setze: Vorläufig, Outtake/Fortsetzung folgt vielleicht irgendwann.

4. Wie viel Zeit am Tag investierst du täglich ins Schreiben?
Das ist unterschiedlich. Maximal 4 Stunden, wenn ich arbeite (ich meine den Bezahlt-meine-Rechnungen-Job), manchmal aber auch gar nicht. Wenn ich frei habe, sitze ich an manchen Tagen schon mal 10-12 Stunden am Schreiben.

5. Wer ist dein Lieblingsautor?
Ich habe nicht nur einen Lieblingsautor, und das wechselt auch mal. Im Gay-Genre sind es derzeit Savannah Lichtenwald und Mercy Celeste, dicht gefolgt von etlichen anderen. In anderen Genres z.B. Rohinton Mistry, Jonathan Safran Foer, Marion Zimmer-Bradley, Peter Straub, Clive Cussler und J.R. Ward. Verrückter Mix, ich weiß.

6. Hast du schon einmal eine Geschichte geschrieben, sie veröffentlicht und dann doch wieder zurückgenommen, weil du sie nicht mehr gut fandest?
Nein. Ich habe zwar neulich ein Buch kurz vor der Fertigstellung auf Eis gelegt, von dem bereits Kapitel online waren. Aber das lag nicht daran, dass ich es nicht mehr gut finde. Das hatte andere, persönliche Gründe.

7. Beeinflußt deine Stimmung den Verlauf deiner Geschichte?
Ja, obwohl das durchaus auch eine wechselseitige Wirkung sein kann. Manchmal setze ich mich mies gelaunt an den Computer, da kann eine leichte, zuckersüße Geschichte meine Laune dann erheblich bessern. Genauso gut kann es aber auch passieren, dass ich total happy bin und eine eigentlich ernste Geschichte dann auch mal einen positiveren Verlauf nimmt. Oder das ganze halt umgekehrt. Wenn so ein Stimmungswechsel gar nicht in den Verlauf der Geschichte passt, lasse ich es dann aber lieber sein. Das ist mit ein Grund, warum ich meistens an mehreren Projekten gleichzeitig schreibe. Denn zu einem davon passt meine Stimmung dann schon.

8. Steht bei dir vor Beginn der Geschichte die komplette Handlung fest oder schreibst du auch mal planlos?
Mal? Ich schreibe fast immer planlos. Die einzigen Stories, bei denen die Geschichte wirklich von vorn herein feststand, waren bisher die Winterhimmel-Bücher, bedingt durch den realen Hintergrund. Bei den fiktiven Stories ist die Idee in meinem Kopf, die Geschichte entwickelt sich dann während des Schreibens. Allerdings stehen zwei Gemeinschaftsprojekte auf dem Plan, da wird es ohne vorher ausgearbeitete Charaktere und Storyline nicht gehen. Das jagt mir schon irgendwie Angst ein. Ich hoffe, ich bekomme es hin.

9. Was war die ernteste Thematik, welche du je in einer deiner Geschichten aufgegriffen hast?
Trauerbewältigung, in Winterhimmel.

10. Wolltest du schonmal einen deiner Protas in real bei dir haben, um ihm eine zu klatschen für eine seiner Handlungen?
Ooooh jaaaa.

11. Darf man dich beim Schreiben stören oder endet das in Mord?
Versuchs doch einfach mal *Blut deines Vorgängers von den Händen wische*
Nein, im Ernst: Ich kann da wirklich sauer werden, rege mich aber auch schnell wieder ab.


Nächste Woche an dieser Stelle dann wieder meine Kolumne zu einem Thema, das meine Gedanken auf Trapp hält. Jedenfalls, wenn ich Zeit habe und sich nichts anderes ergibt.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und eine gute Woche.

Eure Chrissy

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *