Selbstrenner von Savannah Lichtenwald

Lichtenwald-Selbstrenner
Selbstrenner

von Savannah Lichtenwald

ISBN: Ohne, da kostenlose Veröffentlichung

 

Verfügbar auf den Accounts der Autorin bei:

BookRix und FanFiktion

Ein Highlight!

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Klappentext der Autorin:
Jahrelang war Simon ein Mitläufer, einer von denen, die ihre Meinung der Mehrheit anpassen. Darum ist es für ihn normal, Schwule wie Philip zu mobben. Schließlich machen das alle in seinem Freundeskreis.
Doch Simons kleine Welt gerät ins Wanken. Der von ihm bewunderte, coole David outet sich und zieht mit Philip zusammen. Simons Mutter lässt sich vom pedantischen Vater scheiden und in Philips Café lernt er Cay kennen, der ihn fasziniert.
Simon beginnt, seine Lebenseinstellung zu überdenken. Das fällt ihm nicht leicht … und er weiß noch nichts von Cays Geheimnis …

Was ich dazu sagen möchte:
In Selbstrenner geht es um einen jungen Mann, der sein ganzes Leben lang ein Mitläufer war. Simon hat nie ernsthaft über sich, seine Einstellung und sein Leben nachgedacht. Eben ein Mitläufer. Einer, der tut, was auch die anderen in seiner Clique tun, ohne zu hinterfragen, ob das nun richtig ist oder falsch.
Den schwulen Philip zu mobben, das ist Teil seines Lebens, gehört einfach dazu. Bis einige Dinge geschehen, die Simon dazu bringen, endlich nachzudenken. Selbst zu denken. Was er dabei entdeckt, gefällt ihm nicht. Sich der Tatsache zu stellen, dass er nie eine eigene Meinung hatte, nie für etwas eingestanden hat, nicht einmal eigene Überzeugungen hatte, das tut weh und fällt ihm schwer.
Als er in Philips Café den schwulen Cay kennenlernt, ist das sozusagen der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Denn Cay fasziniert ihn nicht nur, er weckt auch Gefühle in Simon, die der bis dahin nicht kannte. Simon muss sich entscheiden: Weiter den Mitläufer in der Clique spielen, oder endlich zu sich selbst und seinen neuen Überzeugungen zu stehen.
Dann offenbart Cay ihm sein Geheimnis, und aus einem Missverständnis heraus scheint Simon auf einen Schlag das verloren zu haben, was ihm in seinem neuen Leben am Wichtigsten ist: Der Mann, den er liebt.

Der auf den ersten Blick ungewöhnliche Buchtitel bezieht sich für mich darauf, dass aus dem Mitläufer Simon ein Mensch wird, der selbst denkt – und schließlich in sein neues Leben regelrecht hineinrennt. Das allein sagt schon viel aus.
Savannahs Protagonisten haben oft ein Handicap, ob nun körperlicher oder wie in diesem Fall eher seelischer Natur. Die Autorin greift immer wieder sehr sensibel Themen auf, die trotz der Leichtigkeit ihres Schreibstils zum Nachdenken anregen. Ernste Themen auf eine sehr unterhaltsame und kurzweilig zu lesende Art aufzubereiten, das ist eine von Savannahs Stärken. Das zeigt einmal mehr die Geschichte Selbstrenner.

Es wäre wünschenswert, dass diese Geschichte von ganz vielen Mitläufern gelesen wird, und dass sie die Botschaft hören, die Selbstrenner meiner Meinung nach vermittelt:
Denk nach, renne nicht einfach mit der Herde mit! Bleib stehen, schaffe dir ein eigenes Bild, eine eigene Meinung! Vielleicht entdeckst du dabei Dinge, lernst Menschen kennen, die dein Leben bereichern.

Von mir eine Leseempfehlung mit 5 Sternen!

Der Klappentext und das Buchcover stammen mit Erlaubnis der Autorin von  Savannahs BookRix-Account.

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